FREERIDEBOARDS 2008 IN
AHD Fast Forward 117
Der sehr gut funktionierende Shape des 117er ist seit unserem letzten Test vor zwei Jahren unverändert geblieben. So haben wir einen op...
Drops Naked 112
Die Drops Boards werden in derselben Tunesischen Fabrik hergestellt, wie die AHD Boards. Das erklärt die Ähnlichkeiten bei den Fussschl...
Exocet S-Cross 115
Laut Exocet-Website bedient das S-Cross die gesamte Bandbreite von Freeride- bis hin zu Slalom- und Freestyle Surfern. Mit seiner auffäll...
F2 Stoke 126 / 136
Das Stoke ist F2s etabliertes Hochleistungs-Freerideboard, das sich seit mehreren Saisons in diversen Tests bewiesen hat. Während unseres...
F2 Xantos 124
Das Xantos startet ausserhalb der Konkurrenz in einer eigenen Klasse. Sein niedriger Preis macht es zu einem sehr interessanten Angebot. Im Rahmen ...
Fanatic Eagle 113
Die Bezeichnung Freemoveboard durch Fanatic trifft im Falle des Eagle voll zu. Das 113er liegt in der Mitte der Eagle-Range; seit letzter Saiso...
Fanatic Hawk 123
Auf der Website wird der Hawk als das „Freecarveboard“ der gesamten Produktpalette von Fanatic angepriesen. Es soll sich durch bessere Freewave-...
Goya FXR 125
Die 2008 redesignte FXR-Range wird vom Hersteller als Kombination aus Freeride- und Freemoveboard beschrieben. Sowohl das V im Heck als auch die ste...
Hifly Free 118
Das Free 118 ist das kleinste der drei angebotenen Freerideboards in der Hifly Palette....
JP Super Sport PRO 109
Für 2008 wurde die schmaleren Super Cross Shapes und die grösseren Super Sport Shapes unter dem Namen „Super Sport“ vereinigt....
JP X-Cite Ride 110 FWS
Die X-Cite Ride Linie ist JP’s klassische Freerideboard Range. Eine Range, die in den letzten Jahren immer mit sehr guten Fahreigenschafte...
Mistral Screamer 116
Mistral hat zwei Freerider, den Screamer und den Syncro im Programm. Der Screamer ist auf beste Fahreigenschaften bei Mittelwind und leichte...
Mistral Move Syncro 124
Das Marketing des Synchro zielt stark auf die Freemove-Eigenschaften beim Halsen und in Manövern ab. Daneben geht es um Speed und Ko...
Naish Freewide 120
Wir lieben das Jonathan Ross Namens-Wortspiel, welches die Topeigenschaften des Boards erklären soll. Es soll “einen neuen Standard f&u...
RRD Z-Ride 120
Das Z-Ride wurde im Vergleich zum Vorjahresmodell leicht überarbeitet. So wurde es für 2008 mit einer etwas schmaleren Nase und Heck, fl...
Starboard Kombat 122
Kaum ein Hersteller hat eine so grosse Range an Freerideboards wie Starboard im Programm. Für unseren Vergleich haben wir uns das gr&ou...
Tabou Rocket 125 GT
Die Rocket Linie ist die einzige Freerideboard Linie von Tabou und eignet sich für Freizeitsurfer, die in mittleren und moderaten Winds...

Der Test

Das Test Team bestand diesmal aus vier erfahrenen Testern und vier Gast-Testern, alle vier gute bis sehr gute Windsurfer. Einer davon ein Shopbesitzer, der uns unter anderem genau erklären konnte, warum es Sinn macht, die Spitzen der Freeride-Boards weiß zu gestalten: So sind sie, nach den in dieser Boardklasse häufig vorkommenden Schleuderstürzen, viel unauffälliger zu reparieren.


Das Revier
Der Test fand im Februar im neuen Oceansource Center in El Tur statt. Das perfekte Revier, mit Flachwasser auf der einen Buchtseite und moderaten Wellen auf der anderen Seite des Reviers. Dazu kam der in dieser Jahreszeit sehr beständige Wind von mindestens drei bis oberen sechs Windstärken.

Wie wurde gestestet?
Die Boards wurden in den unterschiedlichten Windbedingungen getestet. Angleiten, Speed, Drehfreudigkeit und Handling standen dabei im Vordergrund. Zum direkten Vergleich fanden einige Rennen mit wechselnden Piloten um einen Bojenkurs statt und reine Halbwind-Speedfahrten vom einem Ende der Bucht zum anderen. So blieben keine Stärken und Schwächen unentdeckt.

Die Boards
Das Gro der Designs kann man getrost als sehr gute Allround Freerider bezeichnen, die eine Menge Spaß bringen und dabei alles andere als langweilig zu fahren sind. So kann man sie mit Ausnahme von blutigen Anfängern problemlos jeder Könnerstufe empfehlen.

„Burn and Turn“ Surfer:
Damit meinen wir Surfer, die in erster Linie versuchen mit so viel Speed wie möglich auf Halb- oder Raumschotkurs unterwegs zu sein, eine Halse fahren und dann wieder „Hackengas“ geben. Für diese Surfer bietet das Test Line Up die meisten Alternativen. Ein gutes Resultat, da dies den Großteil der Freeride-Surfer beschreibt. Dazu sind die meisten Shapes sehr einfach und komfortabel zu fahren und auch in Punkto Ausstattung auf einem hohen Niveau unterwegs.

Freeride Slalom Surfer:
Das JP Supersport ist eindeutig mehr auf Speed ausgelegt, als der Rest im Feld. Es ist aber auch deutlich technischer zu surfen als seine Konkurrenten. Es gibt noch ein, zwei andere, die in diese Richtung tendieren, doch in einem deutlich gemäßigteren Ausmaß. Das gefiel dem einen oder anderen Tester, doch die meisten Punkte holten sich die Boards, die eindeutig auf eine gute Mischung von Speed und Manövern ausgelegt sind.


Einsteigertauglichkeit
Mit dem richtigen Gewicht können alle Shapes auch für Einsteiger funktionieren. Allerdings sind einige aufgrund ihrer Fahreigenschaften besonders für diese Könnensstufe geeignet.. Wenn du also überlegst, dir ein Board aus dieser Klasse zuzulegen, um den Umgang mit dem Trapez und den Schlaufen zu lernen, sind diese Probanden sicher ein guter Tipp. Sie können helfen die Lernkurve steiler ansteigen zu lassen.

Nicht weiter verwunderlich, dass die etwas kleineren Boards im Allgemeinen besser bewertet wurden. Und dass, obwohl zwei der Tester die 100 Kilo Marke ankratzen. Dies zeigt nur noch einmal, dass nur ein paar Zentimeter in der Breite einen riesengroßen Unterschied ausmachen können. Trotzdem sollten gerade die noch nicht ganz so erfahrenen Surfer die Boards lieber einen Tick größer wählen, um auf der sicheren Seite zu sein. Andersherum sollten gute Surfer es sich genau überlegen ob sie wirklich so viel Breite und Volumen im Board benötigen, da dies die Fahreigenschaften im mittleren und oberen Windbereich schnell limitiert.

Ein anderes Ergebnis dieses Testes ist nicht neu, sollte aber immer wieder einmal ins Gedächtnis gerufen werden. Gast Tester Jonno Dunnet: „ Meine größte Erfahrung aus diesem Test war, das man nicht dem Markenimage trauen darf, sondern offen an die Sache herangehen muss und versuchen sollte, so viele unterschiedliche Boards zu surfen, wie man unter die Füße bekommen kann.“

Das können wir nur noch mal unterstreichen. Es geht nicht darum eine Marke zu kaufen, sondern es geht darum das beste Board auf dem Markt für seine Bedürfnisse zu finden.

Die Favoriten
Der AHD Fast Forward, der Drops Naked 112, der Fanatic Eagle 113 und das HiFly Free 118 sind alle fantastische Boards für „Burn und Turn“ Surfer. Schnell, spaßig, reaktionsschnell und aufregend zu fahren. Bist du auf der Suche nach einem unkomplizierten, High-Performance-Freizeitboard, gibt es nichts Besseres auf dem Markt, als diese Shapes. Sie gefielen durch die Bank allen Pro- und Gast-Testern und sind für die richtige Gewichtsgruppe auch eine gute Empfehlung für Einsteiger und Surfer mit mittlerem Fahrkönnen. Von diesen Vieren ist der Drops das schmalste Board und damit auch das lebendigste. Der Fanatic ist das wendigste, der HiFly geht außerordentlich komfortabel und weich zur Sache und der AHD ist etwas größer als die drei anderen und ist damit etwas besser für schwerere Fahrer geeignet. Dabei haben sie mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede: Diese vier Bretter sind – zusammen mit einem anderen, sehr ähnlichen Shape - die Trendsetter des Tests. Sie machten aus dieser Testsession eine der besten der vergangenen Jahre. Wir sind von Ihnen so begeistert, weil sie ohne viel Schnickschnack einen sehr guten Job machen: Aus den alltäglichen Freeride-Bedingungen das Beste heraus zu holen.

Das JP X-Cite Ride 110 ist das andere Board, das den oben genannten ähnelt. Wir wollen es aber noch einmal extra herausstellen, weil es auf den Listen von allen Testern im oberen Bereich rangiert und dabei so einfach zu fahren ist, dass es eine echte Lernhilfe für den Aufsteiger darstellt. Dazu ist es für den fortgeschrittenen Surfer ohne Frage auch ein Board, das wirklich Spaß macht.

Ähnlich in seinen Fahreigenschafen und beliebt bei allen Testern sind das Goya FXR und das Starboard Kombat 122. Beide sind größer als die vorher genanntenBoards und nicht ganz so früh im Gleiten, aber sie sind sehr einfach zu surfen und bringen jede Menge Spaß. Verglichen mit den anderen Boards vermitteln sie in den Manövern ein angenehmes Waveboard-Feeling. Beide liegen sehr locker und frei unter den Füßen und reagieren für so große Boards sehr direkt auf Fußsteuerung. Daneben bieten sie viel Auftrieb und Kippstabilität für Einsteiger. Kurz: Eine sehr interessante Mischung.

Zwei weitere Boards erregten beim Test aus ganz unterschiedlichen Gründen Aufsehen. Einmal der F2 Xantos, nicht zuletzt aufgrund seines günstigen Preises. Eben dieser, verbunden mit den sehr guten Fahreigenschaften, macht aus dem Board ein verlockendes Angebot. Der Shape ist sehr gut auf den Anfänger und Surfer mit mittlerem Fahrkönnen ausgelegt und bietet als einziges Board der Testgruppe somit wirklich greifbare Vorteile für genau diese Zielgruppe. Es ist am einfachsten zu handeln, wenn man nicht gleitet. Es gleitet leicht an und ist dann stabil und kontrolliert. Obwohl es relativ schwer, ist reagiert es gut auf Fußsteuerung und hat so auch dem fortgeschrittenen Surfer noch einiges an Leistungsreserven zu bieten.

Das andere Board, das „aus der Reihe fiel“, ist das JP Supersport 107. Es ist kürzer und leichter als die anderen Boards, hat Cut Outs am Heck und mehr Kurve im Unterwasserschiff, was höhere Endgeschwindigkeiten möglich macht. Es ist eine Mischung zwischen reinen Freeride- und Slalomshapes. Klar ist es nicht ganz so schnell wie ein reinrassiges Slalomboard. Vielleicht macht es auch nicht ganz so viel Spaß wie ein reinrassiges Freerideboard. Dennoch ist es - trotz der kleinen Einschränkungen hier und da - in Punkto Easy Surfing oder Manöver ein Genuss, damit auf dem Wasser zu sein. Schnell und sehr frei unterwegs, egal ob im Flachwasser oder in den Wellen, war es der Favorit unserer leichten bis mittelschweren Testern mit hohem Fahrkönnen.

Ich weiß, wir haben schon über die Hälfte der Testboards gesprochen, doch es gibt noch drei, die auf jeden Fall eine Erwähnung wert sind. Alle drei sind im Grunde genommen Freerider. Sie haben aber alle einen leichten Touch in die eine oder andere Richtung. Diese leichte Einschränkung in Punkto Allroundtauglichkeit mag der Grund sein, warum sie nicht ganz so viele Fürsprecher bekommen haben wie die vorher genannten Shapes. Es handelt sich um den RRD Z-Type 120, den Fanatic Hawk 123 und den Tabou Rocket 125. Von diesen Dreien geht der Hawk noch am ehesten als „Burn und Turn“ Board durch. Er ist der leichteste der drei, dreht am besten und ist auch ein wenig schneller unterwegs. Das RRD hat ein sehr klassisches Fahrgefühl zu bieten und ausgezeichnete Fahreigenschaften im mittleren Windbereich. Das Gleiche gilt für den Tabou, der sehr gut mit großen Segeln harmoniert und auch für Einsteiger zu empfehlen ist.

Unter dem Strich bietet das Testfeld eine Menge Qualität für dieses außerordentlich wichtige Marktsegment. Damit sollte für so gut wie jeden Windsurfer das passende Board dabei sein.

..ZURÜCK
PWA Grand Slam Sotavento: Finians Finale - Die neunte Rennrunde ist im Kasten. Finian ...
PWA Grand Slam Sotavento: Dunkerbeck is back - Finian Maynard und Björn Dunkerbec...
PWA Grand Slam Sotavento: Die Albeau Show - Antoine Albeau lässt alle Zweifler ve...
PWA Grand Slam Sotavento: Moussil Mania - Favoritensterben am ersten Tag. Nach drei ac...
PWA Worldcup Pozo: Victors Victory - Die Bilder vom Finaltag des Showdown in Pozo....
PWA Worldcup Pozo: Ready to go - Ein Ausblick auf die kommende Tage. Wer wird das Renn...
Yoli at home - Yoli de Brendt beim Training auf ihrer Heimatinsel Margarita....
PWA Wordcup Lanzarote: Mission accomplished - Gollito Estredo und Sarah Quita Offringa...
PWA Worldcup Lanzarote: Die Finals stehen fest - Gollito Estredo und Kiri Thode qualif...
Musso in El Cabezo - Alex Mussolini rockt die El Cabezo auf Teneriffa. Die umipictures...
PWA Wordcup Lanzarote: Der Auftakt - Die Show kann beginnen....
Brawzinho talks - Der Shooting-Star Marcilio Browne im Interview....
German Freestyle Battle 2.0 - Die 2. Auflage des Freestyle-Contest von Fahrern fü...
TrailerWave - "TrailerWave"-Action von Steffi Wahl und Henning Terstiege in Hanstholm....
PWA Worldcup Costa Brava 2010: Part 4 - Ein knappes Kopf an Kopf-Rennen Dunkerbeck geg...
PWA Worldcup Costa Brava 2010: Part 3 - Der Wind ist zurück. Die Fortsetzung der ...
PWA Worldcup Costa Brava 2010: Part 2 - Die Fortsetzung der TV-Berichterstattung von d...
PWA Worldcup Costa Brava 2010: Der Auftakt - Der Auftakt zu den Slalomrennen an der Co...



NEWS | CONTEST | TEST | EQUIPMENT | PEOPLE | TRAVEL | SPECIAL | TV | USER GALLERY
HOME | LESERBRIEFE | IMPRESSUM | KONTAKT
WINDSURFERS erscheint im b&d Verlag GmbH, Bei der Pulvermühle, 22453 Hamburg, © 2010